Endodontie (Zahnerhaltung)

Bei der Erkrankung des Zahninneren handelt es sich um eine Entzündung der Pulpa, in der Umgangssprache „ Entzündung des Zahnnervs“ genannt. Diese Entzündung entsteht in Folge von Karies (irreversible Pulpitis) oder Traumas, die dazu führt, dass der Zahn „abstirbt“ oder sich entzündet. Das kann zu akuten Schmerzen führen, die Tage lang anhalten oder eine „dicke Backe“ verursachen.   Durch diese pathologischen Prozesse in der Pulpa können Abszesse ausgelöst werden und unter Umständen lebensbedrohlich werden.

Wie wird es behandelt?

Ein Zahn hat eine oder mehrere Wurzeln. In jeder dieser Wurzeln befinden sich ein oder mehr Wurzelkanäle, in denen Blut,- Nerv,- und Lymphgefäße verlaufen. Jeder dieser Kanäle besitzt seine eigene Anatomie und kann gerade oder gekrümmt sein, sich verzweigen oder zusammenfließen.  

Bei der Diagnose einer derartigen Erkrankung wird eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt. Der betroffene Zahn wird zunächst auf seine Vitalität überprüft und unter Anästhesie eröffnet. Dabei wir das erkrankte und entzündete Gewebe aus den Zahnkanälen entfernt, die Kanäle gesäubert und  gespült. Eine Medikamenteneinlage in die Kanäle hilft anschließend dem Zahn, die Entzündung zu bekämpfen.

Die Einlage eines Medikamentes wird nach Bedarf wiederholt. Sobald der Zahn schmerzfrei und symptomlos ist, werden die Kanäle durch eine warme dreidimensionale Wurzelfüllung dicht abgefüllt und der Zahn definitiv verschlossen.

Wir verfügen über modernste Geräte und Instrumente, die die Behandlung für uns und für Sie schneller und sicherer gestalten. Die herkömmlichen Methoden sind mit einigen Risiken verbunden, die wir mit unseren neuen Techniken und Instrumenten ausschließen können. Dadurch führt die Behandlung zu einer sicheren Prognose.

Eine Alternative zur Wurzelkanalbehandlung ist die Entfernung des Zahnes.

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